Sonntag, 28. März 2021

KEINE MORALISCHE VERPLICHTUNG

Ein Text von Mark Mallett über die Covid19-Impfung.



Der Mensch strebt von Natur aus nach Wahrheit. Er ist verpflichtet, sie in Ehren zu halten und zu bezeugen… Die Menschen könnten nicht in Gemeinschaft miteinander leben, wenn sie sich nicht gegenseitig glaubten, als solche, die einander die Wahrheit offenbaren.

(Katechismus der Katholischen Kirche 2467, 2469)


WERDEN Sie gerade von Ihrer Firma, der Schulbehörde, Ihrem Ehepartner oder sogar Ihrem Bischof unter Druck gesetzt, sich impfen zu lassen? Die Informationen in diesem Artikel geben Ihnen klare, rechtliche und moralische Gründe, wenn es Ihre Entscheidung sein sollte, die Zwangsimpfung abzulehnen.


VORSCHNELLE ANNAHMEN

Es war ein kollektives Aufatmen auf der ganzen Welt zu hören, als einige Bischöfe, Bischofskonferenzen und sogar der Papst öffentlich oder auf ihren Webseiten erklärten, dass es eine moralische Verpflichtung gibt, sich in die Schlange zu stellen und sich die experimentellen Impfstoffe verabreichen zu lassen, die jetzt in mehreren Ländern ausgegeben werden. Der Heilige Vater, zum Beispiel, sagte in einem Fernsehinterview:

„Ich glaube, dass - moralisch gesehen -  jeder den Impfstoff nehmen muss. Es ist die moralische Entscheidung, weil es um Ihr Leben, aber auch um das Leben anderer geht. Ich verstehe nicht, warum einige sagen, dass dies ein gefährlicher Impfstoff sein könnte. Wenn die Ärzte Ihnen das als eine Sache präsentieren, die gut verlaufen wird und keine besonderen Gefahren birgt, warum sollten Sie ihn dann nicht nehmen? Es gibt einen selbstmörderischen Denialismus (Wissenschaftsleugnung), den ich nicht erklären kann, aber heute müssen die Leute den Impfstoff nehmen.“ – Papst Franziskus, Interview für das italienische Nachrichtenprogramm TG5, 19. Januar 2021.


Ich habe bereits Papst Franziskus' Behauptungen angesprochen, dass diese Impfstoffe "keine besonderen Gefahren" seien, obwohl sie es sind [1], und auch, warum seine Meinungen in diesem Fernsehinterview zwar wichtig, aber für die Gläubigen nicht bindend sind. [2] Es wäre auch ein Fehler, diesen Artikel so zu lesen, als ob er ein Affront oder ein Angriff auf diese Hirten wäre (die sich übrigens nicht alle in dieser Frage einig sind). Vielmehr präsentiere ich dies im Dienst der Wahrheit um des "Gemeinwohls" willen.

„Da ja die Gläubigen durch die Taufe zu einem Leben nach der Lehre des Evangeliums berufen sind, haben sie das Recht auf eine christliche Erziehung, durch die sie in angemessener Weise zur Erlangung der Reife der menschlichen Person und zugleich zur Erkenntnis des Heilsgeheimnisses und zu einem Leben danach angeleitet werden.“ (CIC 212)

Um ein vorschnelles Urteil zu vermeiden, müssen wir davon ausgehen, dass einige der Positionen unserer Hirten zu diesen Themen, wie viele andere in unserer Gesellschaft, auch das Produkt einer stark kontrollierten Schilderung sind, unterstützt von den Medien, die viele Fakten über die Impfstoffindustrie und vor allem die wahre Natur dieser experimentellen Impfstoffe, die jetzt sogar auf Kirchengeländen verteilt werden, verschleiert hat.

Jeder gute Christ sollte eher bereit sein, die Aussage eines anderen wohlwollend zu interpretieren, als sie zu verurteilen. Aber wenn er das nicht kann, soll er fragen, wie der andere sie versteht. Und wenn dieser es schlecht versteht, soll er ihn mit Liebe korrigieren. Wenn das nicht ausreicht, soll der Christ alle geeigneten Mittel versuchen, den anderen zu einer richtigen Auslegung zu bringen, damit er gerettet wird. (Katechismus der Katholischen Kirche Nr. 2487)

Nun dürfte also klar sein, warum die experimentellen mRNA-Impfstoffe nicht als moralisch verbindlich angesehen werden können...

 

DER TRUGSCHLUSS DER "HERDENIMMUNITÄT"

Das gesamte Argument hinter diesem moralischen Imperativ ist das Konzept, eine "Herdenimmunität" herzustellen. Die Definition wurde immer so verstanden, dass ein größerer Teil der Bevölkerung eine Immunität gegen eine bestimmte Ansteckung aufgebaut hat, entweder durch vorherige Infektion oder durch Impfstoffe. Einfach ausgedrückt:

 „Herdenimmunität kann entweder durch Infektion und Genesung oder durch Impfung erreicht werden.“ - Dr. Angel Desai, Mitherausgeber von JAMANetwork Open, Maimuna Majumder, Ph.D., Boston Children's Hospital, Harvard Medical School; 19. Oktober 2020.

Im Oktober 2020 änderte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) jedoch leise, aber deutlich diese Definition:

„Herdenimmunität, auch bekannt als 'Populationsimmunität', ist ein Konzept, das für Impfungen verwendet wird, bei denen eine Bevölkerung vor einem bestimmten Virus geschützt werden kann, wenn ein Schwellenwert für die Impfung erreicht wird. Herdenimmunität wird erreicht, indem man Menschen vor einem Virus schützt, nicht indem man sie ihm aussetzt.“ - 15. Oktober 2020.


Die Auswirkungen (dieser Definitionsänderung) sind nicht zu unterschätzen, da nicht gewählte Gesundheitsbeamte, den Richtlinien der WHO folgend, nun ganzen Bevölkerungen die öffentliche Politik diktieren, mit dem Ziel, "Herdenimmunität" zu erreichen - und viele Bischöfe stellen sich einfach hinter sie. Dies ist zutiefst beunruhigend. Denn nun wird die "Exposition" der Gesunden gegenüber einem Virus, um eine natürliche Immunität aufzubauen, nicht mehr als praktikable Strategie angesehen; nur Impfstoffe können offenbar eine "Herdenimmunität" erreichen.

Diese unwissenschaftliche und wenig hinterfragte Neudefinition hat im Wesentlichen die ganze Welt zum Gehilfen der Impfstoffkonzerne gemacht und damit bereits zu groben Menschenrechtsverletzungen geführt - wie das Einsperren von Gesunden, bis sie geimpft sind [3], die Erzwingung gesunder Menschen, Masken zu tragen, bis sie geimpft sind, im Widerspruch zu einem zunehmenden Konsens von Studien, die das nicht unterstützen [4], und jetzt das Sperren gesunder Bürger vom Zugang zu öffentlichen Plätzen ohne einen "Impfpass". [5] (Eine Fußnote zu diesem Desaster ist die Tatsache, dass PCR-Tests für COVID-19 zutiefst fehlerbehaftet sind. Die medizinische Fachzeitschrift BMJ veröffentlichte am 18. Dezember 2020 einen Artikel, der sich mit dieser ernsten Krise befasst, die den Ernst dieser Pandemie mit den oben erwähnten katastrophalen Folgen fälschlicherweise aufbläht. [6] Siehe: "Covid-19": Mass testing is inaccurate and gives false sense of security, minister admits"; siehe auch diesen Artikel in The Lancet und sogar die Warnung der Food and Drug Administration (FDA) vor PCR-"falsch-positiven" Tests hier.

Und hier nimmt das ganze Argument, dass die mRNA-Impfstoffe irgendwie eine "moralische Verpflichtung" seien, eine dunkle Wendung ...


SIE SIND KEINE IMPFSTOFFE

 Die experimentellen Impfstoffe, die Boten-RNA verwenden und "mRNA-Impfstoffe" genannt werden, entsprechen nicht der Standarddefinition eines Impfstoffs. Sie wurden als "Gentherapie" in erster Linie für die Behandlung von Krebs entwickelt. Einer der Hersteller dieser Technologie, Moderna, gibt dies in seiner Zulassung an:

„Derzeit wird mRNA von der FDA als Gentherapieprodukt betrachtet. - S. 19, sec.gov

Der Grund dafür ist, dass diese COVID-19 "Impfstoffe" keine konventionellen Impfstoffe sind, die mit lebenden oder abgeschwächten Viren hergestellt werden.

"Die Impfstoffe von Pfizer und Moderna werden mit Lipid-Nanopartikeln hergestellt, die Polyethylenglykol (PEG)8 und Boten-RNA (mRNA) enthalten. mRNA sind Schnipsel des genetischen Codes, die Anweisungen für Zellen zur Produktion von Proteinen enthalten. Die Definition von „genetisch“ ist "sich auf Gene beziehend", und Gene enthalten den Anweisungscode, der dem Körper sagt, welche Proteine er herstellen soll. „Therapie“ ist die medizinische Behandlung von Krankheiten, also sind mRNA-Impfstoffe ganz klar „Gentherapie.“ - Dr. Joseph Mercola, "Die Definitionen von Pandemien, Impfstoffen, Herdenimmunität wurden alle geändert", 22. März 2021.

So sagt er, dass die Bezeichnung von COVID-19-Impfstoffen als "Impfstoffe" und nicht als „Gentherapien“ einen Verstoß gegen 15 U.S. Code Section 41 darstellt, der besagt, dass es gesetzwidrig ist, zu damit zu werben...

... dass ein Produkt oder eine Dienstleistung eine menschliche Krankheit verhindern, behandeln oder heilen kann, es sei denn, Sie verfügen über kompetente und verlässliche wissenschaftliche Beweise, einschließlich, wenn angemessen, gut kontrollierter klinischer Studien am Menschen, die belegen, dass die Behauptungen zum Zeitpunkt, an dem sie aufgestellt werden, wahr sind. - govinfo.gov 

In der Tat schrieb mir ein Freund kürzlich, dass sogar seine Versicherung nicht für ihn aufkommen würde, falls er durch diese neuen "Impfstoffe" verletzt werden oder sterben würde. Der Grund, sagten sie, ist, weil sie als "experimentell" gelten.

 Auffallend ist, bemerkt Dr. Mercola, dass sogar die Definition eines Impfstoffs, die "ein Präparat aus abgetöteten Mikroorganismen, lebenden abgeschwächten Organismen oder lebenden voll virulenten Organismen, das verabreicht wird, um eine Immunität gegen eine bestimmte Krankheit zu erzeugen oder künstlich zu verstärken" bedeutet, kürzlich vom Merriam-Webster Dictionary geändert wurde. Sie änderten es, um einzuschließen: "ein Präparat aus genetischem Material (wie z.B. ein Strang synthetisierter Boten-RNA), das von den Zellen des Körpers verwendet wird, um eine antigene Substanz (wie z.B. ein Fragment eines Virus-Spike-Proteins) zu produzieren".


Wortspiele sind jedoch keine Wissenschaft

Der sogenannte Covid-19-Impfstoff ist gar kein Impfstoff. Es ist eine gefährliche, experimentelle Gentherapie. Das Center for Disease Control, die CDC, gibt auf ihrer Website die Definition des Begriffs „Impfstoff“ an. Ein Impfstoff ist ein Produkt, das das Immunsystem einer Person stimuliert, um Immunität gegen eine bestimmte Krankheit zu erzeugen. Immunität ist der Schutz vor einer Infektionskrankheit. Wenn man gegen eine Krankheit immun ist, kann man ihr ausgesetzt sein, ohne sich zu infizieren. Dieser sogenannte Covid-19-Impfstoff verleiht keiner Person, die den Impfstoff erhält, Immunität gegen Covid-19. Er verhindert auch nicht die Ausbreitung der Krankheit. -Dr. Stephen Hotze, M.D., 26. Februar 2021; hotzehwc.com

Das Problem ist, dass es sich im Fall von Moderna und Pfizer nicht um einen Impfstoff handelt. Es ist eine Gentherapie. Es ist ein Chemotherapeutikum, welches eine Gentherapie ist. Es ist kein Impfstoff... Sie verhindert keine Infektion. Sie ist kein Mittel, um eine Übertragung zu verhindern. Sie ist ein Mittel, mit dem Ihr Körper gezwungen wird, das Toxin zu produzieren, mit dem Ihr Körper dann angeblich irgendwie umzugehen lernt, aber im Gegensatz zu einem Impfstoff, der die Immunantwort auslösen soll, soll dies die Bildung des Toxins auslösen... Die Firmen selbst haben alles zugegeben, was ich sage, aber sie benutzen die öffentliche Manipulation des Wortes „Impfstoff“, um die Öffentlichkeit zu kooptieren, damit sie glaubt, dass sie eine Sache bekommt, die sie nicht bekommt. Diese Gentherapie wird Sie nicht davon abhalten, das Coronavirus zu bekommen.“ - Dr. David Martin, "It's Gene Therapy, Not a Vaccine", 25. Januar 2021; westonaprice.org 

Nachdem er die Protokolle der klinischen Studien von Moderna, Pfizer und AstraZeneca eingesehen hatte [7], stellte der ehemalige Harvard-Professor William A. Haseltine fest, dass deren "Impfstoffe" tatsächlich nur darauf abzielen, die Symptome zu lindern und nicht die Ausbreitung der Infektion zu stoppen.

 „Es scheint, dass diese Versuche darauf abzielen, die niedrigste mögliche Erfolgsschwelle zu überschreiten.“  - 23. September 2020; forbes.com

Dies wurde vom U.S. Surgeon General bei Good Morning America bestätigt.

 „Sie [die mRNA-Impfstoffe] wurden mit dem Ergebnis einer schweren Erkrankung getestet - nicht zur Verhinderung einer Infektion.“ - Surgeon General Jerome Adams, 14. Dezember 2020; dailymail.co.uk 

Und damit bricht das gesamte Argument, dass diese experimentellen Impfstoffe eine "moralische Verpflichtung für das Gemeinwohl" sind, weil sie "Herdenimmunität" aufbauen, in sich zusammen. Sie bauen genauso wenig eine Herdenimmunität auf, wie die Einnahme von Tylenol andere davor bewahrt, eine Migräne zu bekommen.

„Der einzige, der von einem mRNA-"Impfstoff" profitiert, ist das geimpfte Individuum, denn alles, was sie tun sollen, ist die Linderung der klinischen Symptome, die mit dem S-1-Spike-Protein verbunden sind. Da Sie der Einzige sind, der einen Nutzen davon hat, macht es keinen Sinn, von Ihnen zu verlangen, dass Sie die Risiken der Therapie "zum Wohle der Allgemeinheit" in Kauf nehmen.“ - Dr. Joseph Mercola, "COVID-19 'Vaccines' Are Gene Therapy", 16. März 2021. 

Wenn also Ihre Mitarbeiter, Ihre Familie oder sogar Ihr Pfarrer behauptet, dass diese Impfungen eine "moralische Verpflichtung" seien, um andere zu schützen, zeigen Sie ihnen die Wissenschaft. Und wenn das nicht überzeugt, wiederholen Sie einfach das offizielle Dokument der Kirche, das von der Heiligen Kongregation für die Glaubenslehre veröffentlicht wurde (beachten Sie die unterstrichenen Worte):

„ ...alle Impfungen, die als klinisch sicher und wirksam anerkannt sind, können mit gutem Gewissen angewendet werden... Gleichzeitig macht die praktische Vernunft deutlich, dass die Impfung in der Regel keine moralische Verpflichtung darstellt und daher freiwillig sein muss... In Ermangelung anderer Mittel, um die Epidemie zu stoppen oder sogar zu verhindern, kann das Gemeinwohl die Impfung empfehlen...- " Note on the morality of using some anti-Covid-19 vaccines", n. 3, 5; vatican.va; eine "Empfehlung" ist nicht dasselbe wie eine Verpflichtung. 

Es ist dringend notwendig, dass die Kirche beginnt, auf die Fakten zu hören, gerade um des "Gemeinwohls" willen (lesen Sie The Great Reset, um die existenziellen Implikationen zu verstehen, wie diese "Krise" manipuliert wird).

 Wir haben uns einmal dafür entschuldigt, dass wir der Wissenschaft nicht gefolgt sind. Zu schade, dass Galileo nicht mehr am Leben war, um es zu hören.

Fußnoten zu Mark Malletts Artikeln:

1. The pandemic of control 

2. Dear Shepherds, where are you? 

3. The Caduceus Key

4. Not Herod´s way

5. Our 1942 

6. Grave Warnings - Part I.  and Part II.

7. Your questions on the pandemic 


Mark Mallett.

Zum Originalartikel geht es hier.

 

Dienstag, 2. März 2021

OFFENER BRIEF VON ERZBISCHOF CARLO MARIA VIGANÒ

 

Carlo Maria Viganò / Bergoglio über das Zweite Vatikanum. Fratelli Tutti (alle sind Brüder) mit Ausnahme der Katholiken.

Gespeichert in: Blog von Aldo Maria Valli.

 

Liebe Freunde von Duc in altum,

Monsignore Carlo Maria Viganò nimmt Bezug auf die jüngsten Äußerungen von Franziskus über das Zweite Vatikanum, Äußerungen, die dafür gesorgt haben, das Konzil nach den modernistischsten Vorstellungen zu dogmatisieren, wenn nicht sogar zu vergöttern. Für Bergoglio, so stellt sich heraus, ist jeder ein Bruder, jeder ist würdig, willkommen zu sein, außer denen (wie im Fall der Autoren des Buches „Das andere Vaticanum II, Stimmen eines nie enden wollenden Konzils“), die es wagen, das Zweite Vatikanum zu hinterfragen und seine verheerendsten Folgen für die Kirche und den katholischen Glauben zur Kenntnis zu nehmen.

 


Quicumque vult salvus esse

o dell’idolatria del Vaticano II

Wer da selig werden will, oder 

Der Götzendienst des Zweiten Vatikanischen Konzils)

 

Similes illis fiant qui faciunt ea,

et omnes qui confidunt in eis.

Ps 113, 16

(Ihnen sind gleich, die sie machen, alle, die auf sie vertrauen. -

Gemeint sind die von Menschenhand gemachten Götzen.)

    Während ehemals katholische Nationen Abtreibung und Euthanasie, Gender-Theorie und sodomitische Ehen in ihre Gesetze einführen; während in den Vereinigten Staaten ein rechtmäßig gewählter Präsident sich von einem korrupten, verdorbenen und abtreibenden "Präsidenten" aus dem Weißen Haus usurpiert sieht, der durch einen gigantischen Betrug ernannt wurde, mit dem höflichen Beifall von Bergoglio und den progressiven Bischöfen; während die Weltbevölkerung in Geiselhaft von Verschwörern und Verschworenen ist, die von der Psychopandemie und der Auferlegung von unwirksamen und gefährlichen Pseudoimpfstoffen profitieren, konzentriert sich die Sorge von Franziskus auf die Katechese, in einem Monolog, der am 30. Januar für das ausgewählte Publikum des Nationalen Katechetischen Büros der IEC gehalten wurde (http://www.vatican.va/content/francesco/de/speeches/2021/january/documents/papa-francesco_20210130_ufficio-catechistico-cei.html).  Das Spektakel fand statt aus Anlass des Jahrestags der Gründung des Katechetischen Amtes, "ein unverzichtbares Instrument der katechetischen Erneuerung nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil."

    In diesem Monolog, der höchstwahrscheinlich von irgendeinem grauen Beamten der italienischen Bischofskonferenz in Form eines Entwurfs verfasst und dann dank der Improvisation, in der sich Augustus, der Redner, auszeichnet, von Hand weiterentwickelt wurde, tauchen pünktlich alle Worte auf, die den Anhängern der konziliaren Kirche lieb und teuer sind, vor allem jenes „Kerygma“, das jeder gute Modernist in seinen Predigten niemals auslassen darf, obwohl er fast immer die Bedeutung des griechischen Begriffs ignoriert, den er höchstwahrscheinlich nicht einmal zu deklinieren weiß, ohne über Akzente und Endungen zu stolpern. Offensichtlich war die Ignoranz derer, die den Refrain des Zweiten Vatikanischen Konzils wiederholen, instrumentum regni (einFall von Ausnutzung der Religion durch den Staat), da der Klerus gezwungen war, die katholische Lehre zugunsten des kreativen Ansatzes des neuen Kurses beiseite zu legen. Natürlich würde die Verwendung des Wortes „Verkündigung“ anstelle von „Kerygma“ die Reden der Eingeweihten trivialisieren und außerdem die verächtliche Intoleranz der Kaste gegenüber den Massen offenbaren, die sich stur an den verbotenen postridentinischen Begriffsbildungen festklammert.

    Es ist kein Zufall, dass die Erneuerer mit aller Macht den Katechismus des heiligen Pius X. verabscheuen, der in der Kürze und Klarheit der Fragen und Antworten keinen Raum für die Erfindungsgabe des Katecheten lässt. Der Katechet sollte - und das ist er seit sechzig Jahren nicht mehr - derjenige sein, der weitergibt, was er empfangen hat, und nicht ein eingebildeter "Erinnerer" der Heilsgeschichte, der von Zeit zu Zeit auswählt, welche Wahrheiten er weitergibt und welche er beiseite lässt, um seine Gesprächspartner nicht zu verärgern.

    In der barmherzigen bergoglianischen Kirche, Erbin der nachkonziliaren Kirche (beides Deklinationen eines Geistes, der nichts Katholisches mehr an sich hat), ist es erlaubt, jedes Dogma, jede Glaubenswahrheit, jedes lehramtliche Dokument und jede päpstliche Verlautbarung vor 1958 zu diskutieren, in Frage zu stellen und zu verwerfen. Denn, in den Worten von Franziskus, kann man "Brüder und Schwestern aller sein, unabhängig vom Glauben." Jeder Gläubige versteht sehr gut die sehr ernsten Implikationen des gegenwärtigen Pseudo-Magisteriums, das schamlos der ständigen Lehre der Heiligen Schrift, der göttlichen Tradition und des Apostolischen Lehramtes widerspricht. Das naive Opfer der jahrzehntelangen konziliaren Umprogrammierung der Katholiken könnte jedoch glauben, dass in diesem zusammengesetzten Babel von Häretikern, Protestlern und Lasterhaften wenigstens noch etwas Platz für die Orthodoxen, die frommen Untertanen des Papstes und die Tugendhaften bleibt.

    Fratelli tutti (Alle Brüder), unabhängig vom Glauben? Dieses Prinzip des toleranten und verschwommenen Willkommens kennt keine Grenzen, außer der, katholisch zu sein. In der Tat lesen wir in Bergoglios Monolog, den er am 30. Januar in der Sala Clementina hielt: „Das Konzil ist das Lehramt der Kirche. Entweder sind Sie in der Kirche und folgen daher dem Konzil, und wenn Sie dem Konzil nicht folgen oder es auf Ihre eigene Weise tun, nach Ihrem eigenen Wunsch interpretieren, dann sind Sie nicht in der Kirche. Wir müssen in diesem Punkt anspruchsvoll und streng sein. Das Konzil kann nicht verhandelt werden... Nein, das Konzil ist so. Und dieses Problem, das wir erleben, die Selektivität des Konzils, hat sich im Laufe der Geschichte auch bei anderen Konzilen wiederholt.“ (Übersetzung von VaticanNews).

    Der Leser möge die Güte haben, sich nicht mit der unsicheren Prosa  unseres „Hochwürden“ aufzuhalten, der in seiner improvisierten "Spontaneität" ein lehrhaftes Chaos mit einem Massaker an Syntax verbindet. Die Botschaft der Ansprache an die Katechisten stürzt die barmherzigen Worte von Fratelli tutti in Widerspruch und zwingt zu einer pflichtgemäßen Änderung des Titels des Briefes "Enzyklika" in „Fratelli tutti, mit Ausnahme der Katholiken“. Und wenn es sehr wahr und angenehm ist, dass die Konzilien der katholischen Kirche Teil des Lehramtes sind, so kann das Gleiche nicht für das einzige "Konzil" der neuen Kirche gesagt werden, das - wie ich wiederholt festgestellt habe - die kolossalste Täuschung darstellt, die von den Hirten an der Herde des Herrn begangen wurde; eine Täuschung - repetita juvant (doppelt geschrieben hält besser) -, die vollzogen wurde, als eine Handvoll fachkundiger Verschwörer beschloss, die Instrumente der kirchlichen Regierung - Autoritäten, Lehraufträge, päpstliche Reden, Dokumente der Kongregationen, Texte der Liturgie - für einen Zweck zu verwenden, der dem entgegengesetzt ist, den der göttliche Gründer bei der Einsetzung der Heiligen Kirche festgelegt hat. Auf diese Weise wurden die Untertanen gezwungen, sich einer neuen Religion anzuschließen, die immer unverhohlener antikatholisch und letztlich antichristlich ist und die heilige Autorität der alten, verachteten und missbilligten vorkonziliaren Religion an sich reißt.

    Wir befinden uns also in der grotesken Situation, dass wir die Heilige Dreifaltigkeit, die Göttlichkeit Jesu Christi, die Lehre von der Totenmesse (Requiem), den Zweck des Heiligen Opfers, die Transsubstantiation, die immerwährende Jungfräulichkeit der seligen Jungfrau Maria leugnen müssen, ohne dass dies irgendeine kanonische Sanktion nach sich zieht (wäre es nicht so, wären fast alle Konsultoren des Zweiten Vatikanischen Konzils und der jetzigen Römischen Kurie bereits exkommuniziert worden). Aber "wenn du dem Konzil nicht folgst oder es auf deine eigene Weise interpretierst, wie du willst, bist du nicht bei der Kirche." Bergoglios Glosse zu dieser herausfordernden Verurteilung jeglicher Kritik am Konzil lässt einen wirklich ungläubig zurück: „Mich lässt das so sehr an eine Gruppe von Bischöfen denken, die nach dem Ersten Vatikanum ausgetreten sind, oder eine Gruppe von Laien, die die Kirche verließen, um woanders die ,wahre Lehre´ fortzusetzen, die nicht die des Ersten Vatikanums war. Sie sagten, sie seien die ,wahren Katholiken´... Heute ordinieren sie Frauen.“

    Es sollte angemerkt werden, dass "eine Gruppe von Bischöfen, eine Gruppe von Laien, Gruppen", die sich weigerten, sich an die vom Ersten Vatikanischen Ökumenischen Konzil unfehlbar definierte Lehre zu halten, sofort verurteilt und exkommuniziert wurden, während sie heute mit offenen Armen empfangen würden, "unabhängig von ihrem Glauben"; und dass die Päpste, die damals die altgedienten Katholiken verurteilten, heute das Zweite Vatikanische Konzil verurteilen würden und von Bergoglio beschuldigt würden, "nicht zur Kirche zu gehören". Auf der anderen Seite sind die kürzlich erfundenen weiblichen Lektoren und Akolythen ein Vorspiel zu nichts anderem als dem "heute ordinieren sie Frauen", bei dem diejenigen, die die Lehre Christi verlassen, unweigerlich landen.

    Seltsamerweise hindern ökumenische Offenheit, der synodale Weg und Pachamama sie nicht daran, intolerant gegenüber Katholiken zu sein, deren einziger Fehler darin besteht, dass sie nicht vom Glauben abfallen wollen. Und doch, wenn Bergoglio davon spricht, "keine Zugeständnisse an diejenigen zu machen, die versuchen, eine Katechese zu präsentieren, die nicht mit dem Lehramt der Kirche übereinstimmt", kompromittiert er sich selbst und den angeblichen Vorrang der Seelsorge vor der Lehre, der in Amoris lætitia als Errungenschaft derjenigen theoretisiert wird, die Brücken bauen und nicht Mauern, um einen Ausdruck zu verwenden, der den Höflingen von Santa Marta lieb ist.

    So könnten wir von nun an den Titel des Athanasischen Glaubensbekenntnisses aktualisieren: "Quicumque vult salvus esse, ante omnia opus est, ut teneat Modernistarum hæresim". (Wer da selig werden will, der muss vor allem an den Häresien der Modernisten festhalten.)

 

+ Carlo Maria Viganò, Erzbischof

 am 3. Februar 2021,

 Gedenktag des heiligen Bischofs und Märtyrers Blasius.

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   Liebe Freunde von Duc in altum, ich freue mich, die Veröffentlichung des Buches „Das andere Vaticanum II – Stimmen eines nie enden wollenden Konzils“ verkündigen zu können (Chorabooks 2021), das eine alternative und gegenläufige Betrachtungsweise des Zweiten Vatikanischen Konzils vorschlägt, ein wesentliches Thema, wenn wir uns mit der Krise der Kirche und des Glaubens selbst auseinandersetzen wollen.

   Mit Beiträgen von Enrico Maria Radaelli, Pater Serafino Maria Lanzetta, Pater Giovanni Cavalcoli, Fabio Scaffardi, Alessandro Martinetti, Roberto de Mattei, Kardinal Joseph Zen Ze-kiun, Eric Sammons, Monsignore Carlo Maria Viganò, Monsignore Guido Pozzo, Giovanni Formicola, don Alberto Strumia, Monsignore Athanasius Schneider, Aldo Maria Valli.